
Wir brauchen keine Clubordnung! Wir sind alle gut erzogen und ordnungsliebend. Deshalb sieht der Seeclub immer aus wie frisch poliert - oder liegt das an der Clubordnung?
Das Rudern ist grundsätzlich nur bei Tageslicht und guter Witterung gestattet.
Ohne Begleitung dürfen Anfänger und Nachwuchsruderer die Aare und den Zihlkanal nicht befahren.
Im Kanal darf nie oberhalb von Brücken oder anderen Hindernissen gewendet werden.
Vor jeder Ausfahrt ist das Material auf seinen einwandfreien Zustand zu kontrollieren.
Bei Pannen oder einer Kenterung ist das Boots nicht zu verlassen. Nach einer Kenterung soll versucht werden, wieder in das Boot einzusteigen. Das Einsteigen ins Skiff ist im Sommer von jedem Anfänger einmal zu üben.
Die Rücksichtsnahme auf die anderen Clubmitglieder und vor allem auf die Kursbetriebe sollte selbstverständlich sein.
Details siehe pdf unter: Kursangebot, Green Card, Handbuch, alles über Skulls, Bootsklasse, etc.
Neben den Privatbooten sind die Boote in Rennboote (nur Regattaruderer) und Clubboote unterteilt. Die Clubboote, welche durch einen grünen Punkt gekennzeichnet sind, stehen allen Clubmitgliedern zur Verfügung. Beim Eingang in das Bootshaus ist eine entsprechende Liste mit den allgemein zur Verfügung stehenden Booten angeschlagen
Jedem Clubboot sind mit dem Namen des Bootes angeschriebene Ruder zugeteilt.
Jede Ausfahrt, mit einem im Seeclub gelagerten Boot, ist aus Sicherheitsgründen immer vor der Ausfahrt ins Logbuch einzutragen
Auf dem See ist beim Vortritt auf die nachfolgende Reihenfolge bei den Bootstypen zu achten:
Unter gleichen Schiffstypen gilt die Rechtsvorfahrt.Auf Flüssen gilt der Rechtsverkehr.
Die beiden Bieler Ruderclubs haben für die Ausfahrten die folgenden Fahrregeln aufgestellt:
Bei Westwind (Wind vom See gegen Biel) herrscht oft starker Wellengang, welcher das Rudern nicht zulässt. Besteht die Möglichkeit, sicher bis zur Aareeinfahrt zu rudern, kann bei leichtem Westwind in der Aare gerudert werden.
Bei Bise (Wind von Biel gegen den See) kann grundsätzlich immer gerudert werden. Die besten Verhältnisse herrschen dann nahe beim Ufer an der Südseite des Sees.
Bei Bergluft (Wind vom Berg gegen Süden), welcher auch am späteren Abend aufkommen kann, ist auf der Nordseite des Sees zu rudern. Aus diesem Grunde ist es nicht zu empfehlen, abends am Südufer zu rudern.
Die Wetterverhältnisse (Sturmwarnung) sind stets zu beobachten. Bei Sturmwarnung darf nicht ausgefahren werden.
Für jeden begangenen Schaden ist zu Handen des Materialverwalters ein Meldeformular, welches beim Logbuch aufliegt, auszufüllen. Neu kann diese Schadensmeldung auch Online (hier) ausgefüllt werden. Wir bitten Sie aber trotzdem, sie zusätzlich dazu auch im Clubhaus auf Papier auszufüllen.
Jedes aktive Clubmitglied kann beim Bootshausverwalter gegen ein Depot einen Bootshausschlüssel beziehen.
Im Bootshaus ist jeder Einzelne für Ordnung und Sauberkeit verantwortlich.
Wer als Letzter das Bootshaus verlässt, löscht das Licht und verschliesst die Türen und Tore.
Die Autos dürfen nicht auf dem Vorplatz des Bootshauses parkiert werden.
Der Clubraum kann für einen privaten Anlass nur durch ein Clubmitglied, gegen eine Gebühr, reserviert werden. Die Reservation ist über den Bootshauswart vorzunehmen. Der Clubraum ist in einem ordnungsgemässen Zustand abzugeben.
Die Einführungs- und Trainingskurse für Jugendliche ab 12 Jahren werden jeweils mittwochs und freitags sowie samstags durchgeführt.
Am Montag- und Dienstagabend werden die Anfänger im Erwachsenenalter durch erfahrene Mitglieder betreut.
Für die Trainierenden steht neben dem Rudern ein Hallentraining auf dem Programm. Die Fitnessruderer können am Mittwoch ab 18.00 Uhr in der Turnhalle ein variantenreiches Gymnastik- und Ausdauertraining geniessen.