Coupe de la Jeunesse 2016 in Poznan (POL)

04.08.2016

Dieses Jahr fand der Coupe de la Jeunesse (CdJ), ein Nachwuchsländerkampf mit zwölf europäischen Nationen, vom 29. – 31. Juli auf dem Maltasee in Poznan (POL) statt.

Mit dabei vom Seeclub Biel Nils Schneider im Doppelvierer, Beat Howald als Coach des SRV-Doppelvierers und des SRV-Vierer-ohne, Dominik Howald als Coach des GBR-Achters und Annemarie Howald als Headcoach der Schweizer Delegation.

Die insgesamt 8 Schweizer Boote bereiteten sich unter der Leitung von Annemarie Howald in einem neuntägigen Trainingslager in Sarnen auf den CdJ 2016 vor.

Bereits am Donnerstag angereist, blieb genügend Angewöhnungszeit. Sicher kein Nachteil, war es doch für die meisten der Schweizer Juniorinnen und Junioren, auch für Nils Schneider, das erste Mal, dass sie auf einer so grossen Regattastrecke im Einsatz standen. Der perfekten Infrastruktur und Organisation waren die vorangegangenen Welt - und Europameisterschaften und der diesjährige Weltcupfinal anzumerken.

Am CdJ werden, anders als an anderen internationalen Meisterschaften, am Samstag und Sonntag je Vorläufe und Finals ausgetragen.
Bewusst wurde dieses Jahr vom SRV eine sehr junge Mannschaft mit vielen noch bei den U17 Startberechtigten selektioniert. Aufgrund der im Trainingslager gefahrenen Zeiten durften sich einige der auf den CdJ hin neu zusammengesetzten Schweizer Boote zumindest Finalchancen ausrechnen.
Bereits am Samstag bestätigten sich die Erwartungen mit drei Medaillengewinnen, drei weiteren Finalqualifikationen und dem dritten Zwischenrang in der Nationenwertung.

Noch besser lief es am Sonntag. Alle Schweizer Medaillengewinner vom Samstag vermochten wiederum in die Medaillenränge zu fahren, dazu gab es drei weitere Medaillen für die Schweiz. Unter den drei Schweizer Booten mit je zwei Medaillen auch der Vierer-ohne mit den Rängen zwei (Sa) und drei (So).
Der Doppelvierer mit Nils Schneider, als Nachwuchsboot mit je zwei 16-und 17-jährigen Ruderern aus Cham, Biel, Basel und Zug besetzt, bestätigte mit den Rängen neun (Samstag) und acht (Sonntag) die im Trainingslager gemachten Fortschritte und vermochte sich von Rennen zu Rennen steigern. Nils hat sicherlich viele wertvolle Erfahrungen für seine weitere Ruderkarriere sammeln können.

Die junge Schweizer Delegation belegte in der Nationenwertung erstmals seit langem den ausgezeichneten dritten Rang hinter Grossbrittanien und Italien und vermochte dabei so viele Medaillen wie seit 2005 nicht mehr zu gewinnen. Headcoach Annemarie Howald zeigte sich denn auch sehr zufrieden mit den erzielten Leistungen und lobte den ausgezeichneten Teamspirit, besonders auch im Trainerteam.

Aus Seeclub Sicht mitgefiebert werden durfte auch mit dem von Dominik gecoachten britischen Achter. In spannenden Rennen setzten sie sich Jungs von der Insel an beiden Tagen von Beginn weg an die Spitze und liessen sich nicht mehr einholen.
Schön, wenn zum Abschied die britische Hymne auch etwas „ für uns“ ertönt!

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